 Carl Blechen – Licht- und Farbeffekte
Der deutsche Landschaftsmaler Carl Blechen wurde 1798 in Cottbus geboren und verstarb 1840 in Berlin. Als Blechen von 1805 – 1815 am Cottbuser Lyzeum an der Oberkirche studierte, wurde er besonders durch den Maler Christian Gottfried Lemmrich beeinflusst, der seinerzeit sein Lehrmeister war. Blechens Eltern stammten aus ärmlichen Verhältnissen und konnten ihn das Studium nicht weiterfinanzieren, weswegen Blechen eine Ausbildung als Bankkaufmann begann und abschloss. Nach der Lehre war er ein Jahr freiwillig beim Garde-Pionier-Bataillon und nahm danach seine Tätigkeit als Bankangestellter auf. In seiner Freizeit widmete er sich verstärkt der Malerei bis er sich 1822 an der Berliner Akademie der Künste erneut für ein Kunststudium bewarb. Danach folgten Studienreisen nach Dresden und in die Sächsische Schweiz. 1926 wurde er in die Berliner Künstlervereinigung aufgenommen und 1831 als Professor für die Landschaftsmalerei von der Berliner Akademie angestellt.
5 Jahre später ließ er sich vom Lehramt beurlauben. Er litt zu dieser Zeit an starken Depressionen und musste stationär behandelt werden. Auch eine anschließende Erholungsreise verbesserte seinen gesundheitlichen Zustand nicht. Er verstarb 1840 in geistiger Umnachtung.
Blechens Landschaftsbilder werden dem neuen Realismus zugeordnet und stechen besonders durch die Darstellung von hellem Sonnenlicht heraus. Blechen gilt als der Erfinder von überragenden Licht- und Farbeffekten.
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Bilder von Karl Blechen:
Interior of a Palm House (84 x 96) The Palm House (86 x 100) The Palm House (61 x 76) |