 Bettmann – die fotografische Schatzkammer
Bekannt ist Otto Bettmann, ein gebürtiger Leipziger, der 1998 verstarb, vor allem durch das legendäre Bettmann-Archiv. Er hinterließ die wohl größte Sammlung von Fotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Bettmann emigrierte 1935 von Nazi-Deutschland nach Amerika. In seinen zwei Überseekoffern befanden sich mehr als 25.000 Negative und die große Hoffnung, mit diesen etwas Bedeutendes zu erschaffen. Viele Jahre schlummerte der Schatz in Bettmanns Wohnung in New York. Heute sind seine Fotos in einem Bergwerk untergebracht – selbstverständlich streng gesichert und unter optimalen Bedingungen, damit das Archiv ewig erhalten bleibt. Das ist nötig, denn die vielen Fotografien dokumentieren nicht nur berühmte Personen, sondern auch bedeutende Moment der Weltgeschichte. Der heutige Besitzer des Bettmann-Archives ist Bill Gates.
Die bekanntesten Fotografien aus dem Bettmann-Archiv, die heute als Poster die Wohnungen zieren, sind „Rockefeller-Center, 1932“ auf dem Bauarbeiter ihre Pause in luftiger Wolkenkratzerhöhe auf einem Stahlträger verbringen, Albert Einstein mit rausgestreckter Zunge, die Luftschiffkatastrophe Hindenburg, das Marylin Monroe-Porträt und die schachspielenden Hunde (Alors, pourquoi tu joues pas?). Bettmanns Fotografien leben von außergewöhnlichen, fast surrealen Momenten. Die Fotos sind Zeitdokumente der besonderen Art. Man schätzt heute die Sammlung auf elf Millionen Bilder.
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Bilder von Bettmann:
Actress Marilyn Monroe (56 x 71) Eiffel Tower Paris (60 x 80) Free Golf (71 x 56) Glancing over Shoulder (60 x 80) Kids over New York (80 x 60) Marilyn Monroe Portrait (60 x 80) Marilyn Monroe, 1952 (56 x 71) Marilyn workin'it (56 x 71) Monroe Portrait (60 x 60) Posing on Motor Scooter (60 x 80) |