 Francis Barraud – Ein Hund erobert die Welt
Francis Barraud (mit vollem Namen Francis James Barraud) wurde 1856 in Liverpool geboren und verstarb 1924 in London. Der britische Maler ist vor allem durch ein Bild bekannt geworden – His Master´s Voice – das übersetzt bedeutet: Die Stimme seines Herren.
Als Barrauds Bruder verstarb, nahm er dessen Fox Terrier, namens Nipper bei sich auf. Man ist sich jedoch nicht sicher, ob es ein reinrassiger Terrier war oder ein Mischling. Francis Barraud beobachtete eines Tages, wie der Hund sehr interessiert an seinem Edison-Phongraphen lauschte. Das Verhalten des Hundes verblüffte Barraud so sehr, dass er nach dem Tod des Hundes ein Gemälde davon anfertigte. Das Werk wurde von der Deutschen Grammophon Gesellschaft entdeckt, die ihm das Bild für 100 Pfund abkaufte. Es wurde von mehreren Unternehmen (Victor Company of Japan Limited, His Master´s Voice (HMV) und Radio Corporation of America (RCA)) für Zeitungswerbung verwendet und somit zu einem weltweit bekannten Firmenlogo.
Seine anderen Werke haben wenig Bekanntheit erlangt – Illustrationen und Ölbilder mit menschlichen Darstellungen – oft Szenen aus dem Dorfleben. Das Werk „His Master´s Voice“ ist dagegen auch heute noch als Kunstdruck begehrt, besonders bei Liebhabern und Sammlern von antiken Grammophonen.
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Bilder von Francis Barraud:
His Master's Voice (80 x 60) |