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Patrick Bailey – im Zustand des Werdens
Patrick Bailey, der sich selbst auch einfach Pat Bailey nennt, ist in Syracuse (New York) geboren. Er wuchs in verschiedenen Städten auf – Texas, Oklahoma, Missouri – bis die Familie wieder nach New York zurück ging. Diese Zeit war für den Künstler prägend und als Romantiker schwelgt er gern in Erinnerungen – Erlebnisse aus seiner Kindheit, wie die Heuernte und das Kühe melken auf dem Hof seines Onkels, haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Bailey studierte an der Rhode Island School of Design Illustration und Malerei und startete daraufhin seine erfolgreiche Karriere als Illustrator. Von seinen Darstellungen waren zahlreiche prominente Kunden begeistert. Unter anderem Harper Collins, Playboy, Volvo, Anheuser Busch und Paramount. Er erhielt zu dieser Zeit eine Reihe von Auszeichnungen und wurde Gastdozent an mehreren Colleges.
Als Bailey beschloss, dass es Zeit für eine Veränderung war, zog er Mitte der 90er Jahre in eine Wüstenstadt in Arizona und begann seine Karriere als bildender Künstler. Die in der Zeit entstandenen Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Etliche Bilder wurden von Sammlern erstanden.
Inspiration fand Baileys durch andere Künstler, unter anderem durch Edward Hopper, Winsley Homer und Burt Silverman. Seine Werke sind die Verbindung seiner Leidenschaften – Malerei und Reisen – beides gehörte unabdingbar zu seinem Leben. Er bereiste Nordamerika, England, Mexiko, Italien und die Antillen. In den primitiven Dörfern im Dschungel Südamerikas entwickelte er das „Porträt des Darien“.
Bailey redet ungern über Kunst, er sieht sich vielmehr als Künstler im Zustand des Werdens. Er wählt seine Motive danach aus, ob sie seine Emotionen ansprechen. Er will sowohl die Sinnlichkeit einer Blüte entdecken oder aber auch die eines Gesichts oder einer Straße. Populär ist Baileys unter anderem für seine Bistro-Szenen, Menschenporträts und Stillleben, die wie aus dem Leben gegriffen wirken.
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Bilder von Patrick Bailey:
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