 Max Liebermann
Der deutsche Maler und Grafiker Max Liebermann wurde 1847 in Berlin geboren und verstarb 1935 in seiner Geburtsstadt. Er wird zu den bedeutendsten Impressionisten gezählt.
In seiner Kindheit verbrachte Liebermann viel Zeit mit dem Zeichnen, was sein Vater, ein bedeutender und vermögender Textilunternehmer, nur bedingt förderte. Als der Vater eines Tages ein Porträt seiner Mutter in Auftrag gab, begleitete der damals 12-jährige Liebermann seine Mutter zur Malerin Antonie Volkmar und vertrieb sich die Zeit während den Sitzungen mit Zeichnen. Die Malerin erkannte sein Talent und setzte sich für Liebermann und seinen Wunsch, künstlerische Lehranstalten zu besuchen, ein.
Liebermann erntete für seine Werke nicht nur Anerkennung. Sein erstes Werk „Die Gänserupferinnen“, das Liebermann im Alter von 25 Jahren malte, löste Abscheu aus. Auch später wurden seine Bilder als „Schmutzmalerei“ bezeichnet. 1873 kehrte Max Liebermann Deutschland den Rücken und richtete sich in Paris (Montmartre) ein Atelier ein. Statt Kontakte zu anderen Impressionisten und Realisten knüpfen zu können, stieß er bei den französischen Malern auf Ignoranz.
Im Laufe erlebte der Künstler immer wieder Ablehnung, auch bei Künstler-Kollegen, erlangte jedoch Berühmtheit und stand der „Berliner Secession“ vor. Zur Zeit des Nationalsozialismus waren sechs seiner Werke als „Entartete Kunst“ betroffen und wurden beschlagnahmt. Sein Tod war unspektakulär und fand keine Erwähnung in den Medien. Seine Frau begann 1943 Selbstmord, als ihr eine Deportation ins KZ Theresienstadt drohte.
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Bilder von Max Liebermann:
Münchner Biergarten (48 x 69) |