Archiv für das Tag 'Künstler'

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Lorenzo Lotto

Der italienische Künstler Lorenzo Lotto wurde 1480 in Venedig geboren und zählt zu den bedeutenden Künstlern der Hochrenaissance. Sein Lehrmeister war vermutlich der Künstler Alvise Vivarinis. Beeinflusst wurde Lotto von Giovanni Bellinis. Er war ein ruheloser Künstler, was sich in seinen stetig wechselnden Malstilen und seinen Hang den Wohnort zu wechseln, wiederspiegelte. Er wirkte in Treviso und Bergamo und kehrte 1526 wieder zu seiner Geburtsstadt zurück. Lottos Werke zeigen seinen enormen kreativen Einfallsreichtum. Von Naturalismus, über das Bizarre bis hin zum Manierismus reichen seine Darstellungen. Er hinterließ neben seinen Werken auch ein Rechnungsbuch, das die Jahre von 1538 aufwärts dokumentierte und heute ein wertvolles Zeitdokument darstellt.

1554 trat Lotto in das Kloster des Heiligen Hauses ein, wo er auch 1557 starb.

Neben seinen Bildern schaffte Lorenzo Lotto auch Fresken, wie den Freskenzyklus in dem „Ein Kappellchen, das den glorreichen Jungfrauen Barbara und Brigida gewidmet ist”, im Oratorio Suardi. Vermutlich ist es das wichtigste Werk seines künstlerischen Schaffens. Daneben kann man auch heute noch in Bergamo das 1513-1525 erschaffene Altarbilder in verschiedenen Kirchen besichtigen.

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Man Ray bis Sigmar Polke

Innerhalb des Jahres der Fotografie 2006, das die Städtische Galerie Delmenhorst allein der Fotokunst widmet, präsentiert die Ausstellung 220 Fotografien aus einer Kölner Privatsammlung.

Von den berühmten, multimedial orientierten Pionieren der künstlerischen Avantgarde, die das “Neue Sehen” begründeten, Vertretern einer dadaistischen, surrealistischen und experimentellen Fotografie und konstruktivistischen Künstlern zieht die Privatsammlung den Bogen über neusachliche Kamerakunst der zwanziger und dreißiger bis hin zur künstlerischen Fotografie der fünfziger und sechziger Jahre und einigen Künstlerfotografen der achtziger und neunziger Jahre. Pressefotografie und Sozialreportage sind durch bedeutende Fotografen und bewegende Bilder vertreten. Sehr persönliche Bilder verdanken wir den Positionen biographisch-subjektiver Dokumentarfotografie. Inszenierte Fotografie und alchimistische Fotokunst spielen mit der Bildwirklichkeit.

Einen besonderen Reiz hat die Sammlung durch mehr als vierzig Selbst- und Künstlerportraits (Beckett, Duchamp, Gide, Joyce, Lissitzky, Majakowskij, Magritte, Man Ray, Vostell usw.).

Die Kölner Privatsammlung von Barbara und Horst Hahn wurde wissenschaftlich aufgearbeitet und ist erstmalig zu sehen.

Es werden Werke vorgestellt von Man Ray, László Moloy-Nagy, Raoul Hausmann, El Lissitzky, Oskar Nerlinger, Alexander Rodtschenko, Umbo, Edmund Kesting, Christian Schad, August Sander, Hans Finsler, Ernst Salomon, Tim N. Gidal, Chargesheimer, Berenice Abbott, Dorothea Lange, Hermann Claasen, Wols, René Magritte, Boris Mikhailov, Günter Förg, Nan Goldin, Jan Saudek, Andy Warhol, Helmut Newton, Jürgen Klauke, Harald Falkenhagen, Sigmar Polke u.a.

(Pressemitteilung der Städtischen Galerie Delmenhorst)