Archiv für das Tag 'kunst'

Gerahmte Bilder sind wahrscheinlich in vielen Wohnungen zu finden. Häufig sind es Familienfotos oder Erinnerungen aus dem letzten Urlaub, die zur Dekoration aufgehängt oder auf den Kaminsims gestellt werden. Auch Reproduktionen von Werken bedeutender Künstler sind sehr beliebt. Dabei handelt es sich in der Regel um Kunstdrucke, die zum Schutz hinter Glas gerahmt werden. Originale, wie z.B. Ölgemälde, wirken dagegen ganz anders und geben jedem Raum einen Hauch von Exklusivität. Allerdings dürfte der hohe Preis dieser Bilder viele abschrecken.

Deutlich preiswerter und fast genauso exklusiv sind dagegen Leinwandreproduktionen. Da die dafür benötigte Technik heutzutage zur Verfügung steht, ist die Herstellung solcher Drucke z.B. für Galeristen fast schon ein Kinderspiel. Die Industrie bietet z.B. Großformatscanner und Drucker an, die mit Spezialtinte direkt auf Leinwand drucken. So kann ein Galerist ein Kunstwerk eines Künstlers nicht nur im Original verkaufen, sondern dieses auch einscannen und z.B. in limitierter Auflage als Leinwanddruck anbieten. Wenn so ein Bild erst einmal an der Wand hängt, ist es – je nach Maltechnik – vom Original kaum zu unterscheiden.

Gerätesets, die für die Bildreproduktion benötigt werden, werden unter anderem auf Kunsthandelsmessen angeboten. Ein Hersteller von Leinwanddruckern ist z.B. die Firma Canon.

chh05x.jpg

"African Arche I" von Christian Heinrich

Übrigens ist man bei der Auswahl des Materials nicht auf Leinwand beschränkt. Digitalbilder lassen sich auch großformatig auf Selbstklebefolie oder Textile Bahn drucken. Damit lassen sich auch Gardinen bzw. Raumtrenner realisieren.

site admin

Man Ray bis Sigmar Polke

Innerhalb des Jahres der Fotografie 2006, das die Städtische Galerie Delmenhorst allein der Fotokunst widmet, präsentiert die Ausstellung 220 Fotografien aus einer Kölner Privatsammlung.

Von den berühmten, multimedial orientierten Pionieren der künstlerischen Avantgarde, die das “Neue Sehen” begründeten, Vertretern einer dadaistischen, surrealistischen und experimentellen Fotografie und konstruktivistischen Künstlern zieht die Privatsammlung den Bogen über neusachliche Kamerakunst der zwanziger und dreißiger bis hin zur künstlerischen Fotografie der fünfziger und sechziger Jahre und einigen Künstlerfotografen der achtziger und neunziger Jahre. Pressefotografie und Sozialreportage sind durch bedeutende Fotografen und bewegende Bilder vertreten. Sehr persönliche Bilder verdanken wir den Positionen biographisch-subjektiver Dokumentarfotografie. Inszenierte Fotografie und alchimistische Fotokunst spielen mit der Bildwirklichkeit.

Einen besonderen Reiz hat die Sammlung durch mehr als vierzig Selbst- und Künstlerportraits (Beckett, Duchamp, Gide, Joyce, Lissitzky, Majakowskij, Magritte, Man Ray, Vostell usw.).

Die Kölner Privatsammlung von Barbara und Horst Hahn wurde wissenschaftlich aufgearbeitet und ist erstmalig zu sehen.

Es werden Werke vorgestellt von Man Ray, László Moloy-Nagy, Raoul Hausmann, El Lissitzky, Oskar Nerlinger, Alexander Rodtschenko, Umbo, Edmund Kesting, Christian Schad, August Sander, Hans Finsler, Ernst Salomon, Tim N. Gidal, Chargesheimer, Berenice Abbott, Dorothea Lange, Hermann Claasen, Wols, René Magritte, Boris Mikhailov, Günter Förg, Nan Goldin, Jan Saudek, Andy Warhol, Helmut Newton, Jürgen Klauke, Harald Falkenhagen, Sigmar Polke u.a.

(Pressemitteilung der Städtischen Galerie Delmenhorst)

site admin

Eine Stadt fotografiert …

Die städtische Galerie Delmenhorst veranstaltet in Delmenhorst unter dem Titel “TAGESSCHAU! Eine Stadt fotografiert …” ein großes Projekt sozialer Kunst.

Am Donnerstag, den 20.04.06 waren alle Delmenhorster aufgerufen, um 20 Uhr zu den Kameras zu greifen. Mit dem deutschlandweit einzigartigen Projekt ist der Alltag der Stadt in möglichst vielen Facetten zu Beginn der “Tagesschau” dokumentiert worden. Die Fotografien werden in der Städtischen Galerie Delmenhorst abgegeben und in der Ausstellung am 07.05.06 im 2.500 qm großen Druckhaus Rieck Delmenhorst präsentiert.

Kennzeichen des Projekts TAGESSCHAU ist sein demokratischer Charakter. Als soziale Kunst lebt das Projekt von Engagement und Kreativität der Bürger. In diesem Sinne ist es ein Experiment. Das Ergebnis ist nicht voraussehbar. TAGESSCHAU wird von Wissenschaftlern der Universität Bremen und Oldenburg beobachtet und begleitet.

(Pressemitteilung der Städtischen Galerie Delmenhorst vom 18.04.2006)

Nächste Einträge »