Malen befreit die Seele und mit Kunst lässt sich manchmal Unaussprechliches ausdrücken. Viele bekannte Künstler drückten mit der Malerei tiefe Gefühle aus, ließen ihren Gedanken freien Lauf und gaben so ihrer Seele die Möglichkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Heute nennen wir es Kunsttherapie. Psychisch erkrankte Menschen lernen durch kreatives Gestalten, Erlebtes aufzuarbeiten. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch die Webseite ÜberlebensKunst. Sie gibt Menschen, die in ihrem Leben Gewalt erlebt haben, die Möglichkeit ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die meisten AusstellerInnen nutzen dazu die Anonymität.
Kreativ in Wort und Bild erzählen diese Menschen von sich, ihren Erinnerungen und ihrem Leiden, aber auch von ihrem Weg der Heilung. Selbstbetroffene können sich in den Bildern anderer Aussteller oftmals selbst wiedererkennen und entdecken, dass sie mit ihrer Problematik nicht alleine sind. Nicht-Betroffene erhalten einen Einblick in die Seele der Menschen, die durch Ereignisse traumatisiert wurden. ÜberlebensKunst wendet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Partner und Angehörige. Dort wo Gespräche unmöglich werden, können Bilder und Texte das Verständnis fördern.
Jede/r Betroffene kann bei dem Kunstprojekt mitmachen und seine Bilder oder Texte ausstellen. Auf ÜberlebensKunst ist aber auch jeder willkommen, der sich mit der Thematik auseinandersetzen möchte.
Für den Garten gibt es ja schon Vielerlei schöne Accessoires, aber jetzt setzt der Künstler Robert Cannon mit seinen Terraform Sculpture noch eins obendrauf. Seine formschönen Gartenfiguren aus Terracotta werden mit Moos besetzt, das im Laufe der Zeit die Skulptur immer wieder verändern wird. Die Skulpturen sind einfach ein echter Hingucker für jeden Garten und wirken durch die Moosbepflanzung wie antike Gegenstände, die der Natur überlassen wurden. Wie in einem Märchenland fühlt man sich bei der Betrachtung der traumhaften Objekte.
Sicher nicht mit der Kunst von Robert Cannon gleichzusetzen, aber mit ein bisschen Phantasie kann jeder ähnliche Kunst für seinen Garten schaffen. Dazu benötigt man Objekte aus Terracotta, Moos und etwas Joghurt. Warum Joghurt? Das ist ein alter Trick von einem alten Gärter. Streicht man einen Terracotta-Topf mit Joghurt (Naturjoghurt) ein und reibt darüber Moos, kann man das Mooswachstum beschleunigen.
Gerahmte Bilder sind wahrscheinlich in vielen Wohnungen zu finden. Häufig sind es Familienfotos oder Erinnerungen aus dem letzten Urlaub, die zur Dekoration aufgehängt oder auf den Kaminsims gestellt werden. Auch Reproduktionen von Werken bedeutender Künstler sind sehr beliebt. Dabei handelt es sich in der Regel um Kunstdrucke, die zum Schutz hinter Glas gerahmt werden. Originale, wie z.B. Ölgemälde, wirken dagegen ganz anders und geben jedem Raum einen Hauch von Exklusivität. Allerdings dürfte der hohe Preis dieser Bilder viele abschrecken.
Deutlich preiswerter und fast genauso exklusiv sind dagegen Leinwandreproduktionen. Da die dafür benötigte Technik heutzutage zur Verfügung steht, ist die Herstellung solcher Drucke z.B. für Galeristen fast schon ein Kinderspiel. Die Industrie bietet z.B. Großformatscanner und Drucker an, die mit Spezialtinte direkt auf Leinwand drucken. So kann ein Galerist ein Kunstwerk eines Künstlers nicht nur im Original verkaufen, sondern dieses auch einscannen und z.B. in limitierter Auflage als Leinwanddruck anbieten. Wenn so ein Bild erst einmal an der Wand hängt, ist es – je nach Maltechnik – vom Original kaum zu unterscheiden.
Gerätesets, die für die Bildreproduktion benötigt werden, werden unter anderem auf Kunsthandelsmessen angeboten. Ein Hersteller von Leinwanddruckern ist z.B. die Firma Canon.
"African Arche I" von Christian Heinrich
Übrigens ist man bei der Auswahl des Materials nicht auf Leinwand beschränkt. Digitalbilder lassen sich auch großformatig auf Selbstklebefolie oder Textile Bahn drucken. Damit lassen sich auch Gardinen bzw. Raumtrenner realisieren.