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Andrea

Dadaismus

1916 wurde von Hugo Ball, Richard Huelsenbeck, Hans Arp, Tristan Tzara und Marcel Janco eine literarische und künstlerische Bewegung in Zürich gegründet, die Dada oder auch Dadaismus hieß. Diese Bewegung lehnte alle konventionellen Kunstformen ab. Die konventionelle Kunst wurde jedoch gerne parodiert. Ein erheblicher Impuls ging vom Dada auf die „Kunst der Moderne” bis zur heutigen „Zeitgenössischen Kunst” aus.

Die Künstler, die alle Wertesysteme und die Gesellschaft ablehnten, nutzen diesen Stil als Revolte. Jedoch verstanden sie den Begriff Dada nicht als Ideologie. Heute wird der Begriff Dadaismus üblicherweise für diese Kunstform gebraucht. Für die Dadaisten steht der Begriff Dada für den Zweifel an allem. Normen und Ideale galt es zu zerstören, der absolute Individualismus sollte praktiziert werden. Künstlerische Verfahren, die durch die gesellschaftliche Moral und Disziplin entstanden waren, wurden durch willkürliche, einfache und meist spontane Aktionen in Wort und Bild ersetzt. Ganz wichtig für die Dadaisten war es, dass es unmöglich sei den Dadaismus zu definieren.

Jedoch entstand langsam doch eine Art von Ordnung, einfach dadurch, dass sich diese Kunst- und Ausdrucksform zu festigen begann. Das galt es nun wiederum zu zerstören, da es ja wieder genau so eine „Ordnung” war, die es in keinem Fall sein oder werden sollte. Der Dadaismus sollte in jedem Falle eine absolute Anti- Kunst bleiben. Jegliche Vergleiche mit beispielsweise dem Kubismus oder dem Futurismus wurden hartnäckig abgelehnt.