Archiv für das Tag 'galerien'

Werden Räumlichkeiten in erster Linie für die Ausstellung von Fotografien genutzt, so spricht man von einer Fotogalerie. Dabei gibt es kommerzielle und nichtkommerzielle Galerien, die sich in Kunstgalerien, ganz nach den Exponaten, aufteilen. Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob man die Fotografie als Handwerk oder bildende Kunst verstehen soll. Dank den Bemühungen von A. Stieglitz (1864-1946) wird die Fotografie jetzt als Kunstform anerkannt. In der heutigen Zeit gibt es viele Online-Foto-Galerien, die man sich mit bestimmten Programmen anlegen und veröffentlichen kann.

Sucht man aber Galerien, um sich bestimmte Exponate live anzusehen, kann man einfach unter dem Suchwort „Fotoausstellungen“ und der Angabe seiner Stadt die entsprechenden Galerien finden. In solchen Ausstellungen werden dem interessierten Besucher meistens auch noch andere wertvolle Angebote gemacht, wie beispielsweise einen Vortragsraum, Fachliteratur oder Bibliotheken.

Viele noch nicht so namhafte Künstler bekommen manchmal Angebote von Kaufhäusern oder anderen öffentlichen Unternehmen, um ihre Kunst einmal dem breiteren Publikum vorstellen zu können. Die Location ist immer sehr wichtig. Aber auch diese lassen sich im Internet für ganz Deutschland finden und der Fotograf kann seine gewünschten Kriterien benennen. Eingrenzen kann man diese Suche über die Angaben über das gewünschte Bundesland, der Kapazität oder wie der Stil der Location sein soll.

Gerahmte Bilder sind wahrscheinlich in vielen Wohnungen zu finden. Häufig sind es Familienfotos oder Erinnerungen aus dem letzten Urlaub, die zur Dekoration aufgehängt oder auf den Kaminsims gestellt werden. Auch Reproduktionen von Werken bedeutender Künstler sind sehr beliebt. Dabei handelt es sich in der Regel um Kunstdrucke, die zum Schutz hinter Glas gerahmt werden. Originale, wie z.B. Ölgemälde, wirken dagegen ganz anders und geben jedem Raum einen Hauch von Exklusivität. Allerdings dürfte der hohe Preis dieser Bilder viele abschrecken.

Deutlich preiswerter und fast genauso exklusiv sind dagegen Leinwandreproduktionen. Da die dafür benötigte Technik heutzutage zur Verfügung steht, ist die Herstellung solcher Drucke z.B. für Galeristen fast schon ein Kinderspiel. Die Industrie bietet z.B. Großformatscanner und Drucker an, die mit Spezialtinte direkt auf Leinwand drucken. So kann ein Galerist ein Kunstwerk eines Künstlers nicht nur im Original verkaufen, sondern dieses auch einscannen und z.B. in limitierter Auflage als Leinwanddruck anbieten. Wenn so ein Bild erst einmal an der Wand hängt, ist es – je nach Maltechnik – vom Original kaum zu unterscheiden.

Gerätesets, die für die Bildreproduktion benötigt werden, werden unter anderem auf Kunsthandelsmessen angeboten. Ein Hersteller von Leinwanddruckern ist z.B. die Firma Canon.

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"African Arche I" von Christian Heinrich

Übrigens ist man bei der Auswahl des Materials nicht auf Leinwand beschränkt. Digitalbilder lassen sich auch großformatig auf Selbstklebefolie oder Textile Bahn drucken. Damit lassen sich auch Gardinen bzw. Raumtrenner realisieren.