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Der Retrostyle, -look oder überhaupt die Retrotrends, ob sie nun “Neo-”, “Retro-” oder “Renaissance” genannt werden, haben alle das Ziel, schon einmal Dagewesenes wieder neu aufleben zu lassen. Insbesondere in der Fotografie sind damit im weitesten Sinne Bildwerke gemeint, die sich im Farbton alter “Photos” präsentieren, mit leuchtenden Farben à la Pop-Art daherkommen oder Gegenstände, Kostüme, Frisuren, Stylings, Posen u. ä. verwenden, die wir aus der Vergangenheit kennen.

Verfremdet und auf Alt getrimmt – mit dem Profiwerkzeug Photoshop kein Problem. Insbesondere das PlugIn “Mister Retro” enthält 60 Image-Filter und weit über 100 Effekte, die ganz besonders viel bieten, z. B. verwaschene Strukturen, Knitter-Untergrund, Rost, Schmutz, verblichene Farben, skizzenhaftes Aussehen und viele andere Verfremdungen. Dazu gibt es jede Menge Texturen und Fonts, Vektorgrafiken im Popstyle-Charakter und weitere Elemente für die grafische Weiterverarbeitung von “Photos” und Snapshots. Mehr dazu unter www.misterretro.com.

Aber auch ohne “Mister Retro” können Sie Ihre Fotos mit Photoshop ganz einfach “retrografieren”. Zuerst korrigieren Sie Ihre Tonwerte um ca. 1/4. Dann verpassen Sie Ihrem Foto einen vergilbten Schein. Erstellen Sie dafür eine Ebene über dem Bild und füllen diese mit dem gewünschten gelblichen Farbton, beispielsweise RGB #cc9933. Öffnen Sie den Farbwähler über die Maskenauswahl dann erneut und reduzieren Sie die Deckkraft der Ebene auf ungefähr 30 bis 50 Prozent. Eine weitere Anpassungsmöglichkeit dieser Luminanzmaske finden Sie in der Füllmethode Multiplizieren. Experimentieren Sie ruhig ein wenig, bis Sie die gewünschten gelben Farbtöne erhalten.

Früher wurden Schwarz-Weiß-Fotos über einen fotochemischen Silberbildprozess vervielfältigt. Wenn Sie möchten, stellen Sie diesen Silberkorneffekt mit dem bekannten Filter “Rauschen” annähernd nach. Fügen Sie Ihrem Foto damit einfach ein paar Störungen hinzu.

Werden Räumlichkeiten in erster Linie für die Ausstellung von Fotografien genutzt, so spricht man von einer Fotogalerie. Dabei gibt es kommerzielle und nichtkommerzielle Galerien, die sich in Kunstgalerien, ganz nach den Exponaten, aufteilen. Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob man die Fotografie als Handwerk oder bildende Kunst verstehen soll. Dank den Bemühungen von A. Stieglitz (1864-1946) wird die Fotografie jetzt als Kunstform anerkannt. In der heutigen Zeit gibt es viele Online-Foto-Galerien, die man sich mit bestimmten Programmen anlegen und veröffentlichen kann.

Sucht man aber Galerien, um sich bestimmte Exponate live anzusehen, kann man einfach unter dem Suchwort „Fotoausstellungen“ und der Angabe seiner Stadt die entsprechenden Galerien finden. In solchen Ausstellungen werden dem interessierten Besucher meistens auch noch andere wertvolle Angebote gemacht, wie beispielsweise einen Vortragsraum, Fachliteratur oder Bibliotheken.

Viele noch nicht so namhafte Künstler bekommen manchmal Angebote von Kaufhäusern oder anderen öffentlichen Unternehmen, um ihre Kunst einmal dem breiteren Publikum vorstellen zu können. Die Location ist immer sehr wichtig. Aber auch diese lassen sich im Internet für ganz Deutschland finden und der Fotograf kann seine gewünschten Kriterien benennen. Eingrenzen kann man diese Suche über die Angaben über das gewünschte Bundesland, der Kapazität oder wie der Stil der Location sein soll.