Monatsarchiv für November 2009

Andrea

Betondesign

Beton ist der Trendwerkstoff, der zurzeit ganz groß im Kommen ist. Im Rahmen des Betondesigns gibt es die unterschiedlichsten Dinge, von Betonmöbeln hin bis zu Vase. Hier gibt es sehr originelle Ideen und die Optik ist absolut überzeugend. Kreativ, neu, echte Eyecatcher, innovativ, einzigartig, figurativ, skulptural, so könnte man die Gegenstände aus dem Betondesign beschreiben. Sowohl für den Innen- wie auch für den Außenbereich und sogar als Küchen Möbel gibt es wunderschöne Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände.

Verarbeitet wird ein Ultra-Hochleistungsbeton, der die Umsetzung toller Ideen in den Bereichen Design und Kunst, Fassaden und Architektur oder spektakuläre Deckenbeleuchtungen zulässt. Die Eigenschaften von Beton sind ganz besonders gut für den Außenbereich geeignet. Durch neuartige Additive verändern sich die Eigenschaften von Beton und er kann dichter, glatter und härter werden, so dass er insgesamt leichter wird und dann auch für dünnere Elemente verwendet werden kann.

Durch entsprechende Mischungsformeln, durch das Gießen und durch die Nachbehandlung wird eine ganz besondere Sichtbetonoberfläche erzeugt. Dadurch wird dieser Werkstoff viel lebendiger, als man es ihm eigentlich zutraut. Seine Oberfläche kann imprägniert oder auch versiegelt werden. Mit einer gewachsten Oberfläche erreicht man eine sogenannte „weiche Optik“ und die natürliche Entwicklung einer Patina ist so möglich. (Patina ist eine Oberflächenveränderung durch die Zeit) So wird jedes Betonelement zu einem Unikat, denn Kundenwünsche sind erlaubt und auch gefragt. Man kann den Beton auch einfärben oder Logos und Schriften darstellen. Sowohl die Form-, als auch die Farbgebung kann der Kunde auswählen, so dass sich das Objekt den jeweiligen Umständen anpassen kann, egal, ob drinnen oder draußen.

Die Ausstellung „Mein zweites Ich“ – wird noch bis zum 17.Januar 2010 in Bonn im August Macke Haus zu sehen sein. Zum ersten Mal wird die künstlerische Auseinandersetzung mit Mackes Lebensgefährtin Elisabeth Gerhardt beleuchtet. August Macke porträtierte seine Lebensgefährtin im Laufe seines Schaffens in vielen seiner Werke, genauer in mehr als 200 Arbeiten. Macke selbst bezeichnete seine Lebensgefährtin als sein zweites Ich, als sein Spiegel zur Seele, in dem er sich am liebsten sieht. Elisabeth Gerhardt war Mackes Frau, inspirierende Muse und liebstes Model, die er 1903 kennenlernte und im Jahre 1909 heiratete. Die Lebensfreude und das Glück spiegeln sich in Mackes Werken wieder.

Jetzt, zum 20 jährigen Bestehen des August Macke Haus in Bonn, versucht der Verein die Geschichte und das gemeinsame Leben von Elisabeth und August Macke in einer besonderen Ausstellung nachzuzeichnen.

Eine interessante Ausstellung, die August Mackes Werke in einem anderen Licht erscheinen lassen und die von einer harmonischen und glücklichen Lebensgemeinschaft erzählt, wie man sie kaum bei anderen Künstlern findet. Noch nie hat ein Künstler seine eigene Lebensgefährtin so oft porträtiert wie August Macke es tat.

Weitere Infos auf der Webseite vom August Macke Haus