Das Byzantinische Reich oder auch das oströmische Reich war im östlichen Mittelmeerraum ein Kaiserreich. In der Spätantike entstanden und 1453 durch die Eroberung von den Osmanen im Jahre 1453 beendet. Die byzantinische Kunst bestand vom 4. Jahrhundert bis zum 15. Jahrhundert und zeichnete sich durch ihre Mosaiken, ihre Architektur und ihre Ikonenmalerei aus.
Diese Kunstrichtung verschrieb sich dem christlichen und universellen Gedankengut und der Kultur. Orthodoxe Völker Europas haben immer noch eine tiefe Verwurzelung zu der byzantinischen Kunst. Zeitgleich entwickelte sich in Westeuropa die gotische und romanische Kunst und bildete so einen zweiten Pol. Bis heute besteht eine psychologische und ideologische Abgrenzung der Völker beider Kunstrichtungen. In der westlichen Gesellschaft wird das Kulturerbe der byzantinischen Kunst bis heute geradezu stiefmütterlich behandelt. In der Architektur unterscheidet man zwischen der frühbyzantinischen, der mittelbyzantinischen und der spätbyzantinischen Architektur. 313 stieg die Nachfrage an repräsentativen Gebäuden an, nachdem das Christentum legalisiert wurde.
Der Haupttyp spiegelte sich in der Basilika wieder, die Sakralbaukunst. Charakteristisch war meistens der punktsymmetrische Grundriss. In der mittelbyzantinischen Architektur hat sich dann später der Vierstützbau herausgebildet. Die wichtigsten Denkmäler sind im Gegensatz zur frühbyzantinischen Architektur eher privater Natur und waren somit Hofbeamten und Würdenträgern vorbehalten. Durch diese Privatisierung ergab sich die Notwendigkeit von Klosterkirchen. Dabei handelt es sich nahezu immer um Kreuzkuppelkirchen. Bedingt durch technische Schwierigkeiten waren diese eher von bescheidener Größe. In der spätbyzantinischen Architektur blieb vieles so wie es war, jedoch gab es nun farbliche Akzente und die Kirchen wurden mit einem Umgang an drei Seiten umzogen. Die Ausschmückung wurde auch aufwändiger und abwechslungsreicher. Die Kuppeln vergrößern sich und bekamen eine größere Bedeutung.
Robert Rauschenberg entwickelte unter dem Bezug zum Dadaismus und dem Surrealismus eine besondere Technik, die als Combine Technik bekannt wurde. Dabei werden auf abstrakte Kunstwerke dreidimensionale Gegenstände aus dem täglichen Leben montiert. Die Entwicklung der Pop-Art ist ganz deutlich von Robert Rauschenberg beeinflusst, da diese Kunstrichtung den Konsum und die Lebenswelt der Modernen thematisierte.
Eine weitere Technik wurde durch den Abrieb von Zeitungsbildern direkt auf die Leinwand von Robert Rauschenberg ausgeübt. Dreidimensionale Objektkunst und Installationen waren seine bevorzugten Kunstrichtungen. Das Combine Painting fällt also durchaus in den Bereich des Abstrakten Expressionismus, welcher in Europa und Nordamerika in der modernen Malerei der 50er und 60er Jahre verwendet wurde. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass mehr das Gefühl, die Spontanität und auch die Emotionen deutlich wichtiger waren, als die Vernunft, die Reglementierung oder die Perfektion.
Das typische Zubehör war nun nicht mehr zwingend nur der Pinsel, sondern auch andere Behälter und Eimer. Robert Milton Ernest Rauschenberg war ein Maler, Fotograf, Objektkünstler und auch ein Grafiker aus Amerika. Auf hintersinnige Weise kombinierte er Gegenstände wie Autoreifen, Fahrräder oder Tennisbälle mit seinen Werken. Er vertrat die Auffassung, das Gegenstände aus dem Realen Leben unverändert und direkt in die Kunst mit einbezogen werden sollten, eine Art Vereinigung zwischen der Bild- und der Lebenswirklichkeit.
Der bedeutende und produktive Maler des Impressionismus war Jacob Abraham Camille Pissarro. Er wurde 1830 in Dänisch- Westindien geboren und verstarb 1903 in Paris. Er bevorzugte den Kreis jüngere Kollegen, um mit ihnen in Straßencafes über die Malerei und den Realismus zu debattieren. Er begann sich 1858 dieser Themen anzunehmen und malte nördlich von Paris in den Wäldern.
Dort entstanden einige Landschaftsbilder. Im „Salon des Refusès“ – eine Kunstausstellung neben der offiziellen Kunstausstellung- fanden seine Bilder 1866 und 1868 erstmalig eine lobenswerte Erwähnung. Jedoch brachte ihm das keinen Ruhm und er kam in finanzielle Not. 1870 floh er nach London, um den deutsch- französischen Krieg zu entgehen. Dort traf er auch wieder Monet wieder, der aus denselben Gründen geflohen war. Fast alle seine Bilder blieben in der Nähe von Paris zurück.
1871 heiratete er nun doch noch seine Geliebte Julie Vellay, die das dritte Kind von ihm erwartete. Seine Bilder wurden fast alle von den französischen und deutschen Soldaten zertrampelt. Doch weiterhin war er in großer finanzieller Not und konnte seine Familie kaum ernähren. 1892 gelang ihm mit einer Retrospektive der große Durchbruch. Er malte eine Serie von wunderschönen Stadtbildern aus Dieppe, Rouen und Paris. Er hinterließ eine unglaublich hohe Zahl an Bildern, als er 1903 verstarb.