Monatsarchiv für Juli 2009

Andrea

Wanddekoration mit Aufklebern

Wandtattoos sind groß in Mode, denn mit einem Aufkleber hat man schnell eine kahle Wand in ein Kunstwerk verwandelt. Die Auswahl an solchen Wandaufklebern ist riesig. Ob Weisheiten in Textform, sinnliche und erotische Silhouetten, Motive aus der Sport- und Pflanzenwelt, pfiffige Wandtattoos für Kinder, edle Ornamente oder gar ganze Rezepttexte für die Lieblingsspeise.Wandtattoos bestehen meist aus hochwertiger dünner Vinylfolie, die einfach an die Wand aufgebracht wird und auch genauso schnell wieder entfernt werden kann. Es bleiben nach dem Entfernen keine Flecken oder Reste zurück, so dass man gleich wieder mit einem neuen Motiv dekorieren kann.

Der Untergrund sollte bestenfalls fettfrei und glatt sein, Raufasertapete ist jedoch auch kein Problem. Bei frisch renovierten und gestrichenen Wänden sollte man etwa zwei Wochen mit dem Anbringen eines Wandtattoos warten, bis die Wand vollkommen trocken ist. Ist die Wand nicht vollkommen eben, kann mittels eines Föns die Folie dehnbar gemacht werden. Die Entfernung funktioniert am Besten mit einem Fön, mit dem man die Folie leicht erwärmt und diese dann von einer Ecke her wieder abzieht.

Mittlerweile gibt es viele Wandtattoomotive auch als Autoaufkleber. Will man beispielsweise das Kinderzimmer mit einem Wandtattoo aufpeppen, kann man im Internet auf die Suche nach einem Onlineshop gehen, indem man „Wandtattoo Kinder” in die Suchmaschine eingibt. Auf diese Weise findet man schnell das gewünschte Motiv für die Kinderzimmerdekoration.

Wandaufkleber

Andrea

Dadaismus

1916 wurde von Hugo Ball, Richard Huelsenbeck, Hans Arp, Tristan Tzara und Marcel Janco eine literarische und künstlerische Bewegung in Zürich gegründet, die Dada oder auch Dadaismus hieß. Diese Bewegung lehnte alle konventionellen Kunstformen ab. Die konventionelle Kunst wurde jedoch gerne parodiert. Ein erheblicher Impuls ging vom Dada auf die „Kunst der Moderne” bis zur heutigen „Zeitgenössischen Kunst” aus.

Die Künstler, die alle Wertesysteme und die Gesellschaft ablehnten, nutzen diesen Stil als Revolte. Jedoch verstanden sie den Begriff Dada nicht als Ideologie. Heute wird der Begriff Dadaismus üblicherweise für diese Kunstform gebraucht. Für die Dadaisten steht der Begriff Dada für den Zweifel an allem. Normen und Ideale galt es zu zerstören, der absolute Individualismus sollte praktiziert werden. Künstlerische Verfahren, die durch die gesellschaftliche Moral und Disziplin entstanden waren, wurden durch willkürliche, einfache und meist spontane Aktionen in Wort und Bild ersetzt. Ganz wichtig für die Dadaisten war es, dass es unmöglich sei den Dadaismus zu definieren.

Jedoch entstand langsam doch eine Art von Ordnung, einfach dadurch, dass sich diese Kunst- und Ausdrucksform zu festigen begann. Das galt es nun wiederum zu zerstören, da es ja wieder genau so eine „Ordnung” war, die es in keinem Fall sein oder werden sollte. Der Dadaismus sollte in jedem Falle eine absolute Anti- Kunst bleiben. Jegliche Vergleiche mit beispielsweise dem Kubismus oder dem Futurismus wurden hartnäckig abgelehnt.

Andrea

Bauhaus

Die bekannteste Design-, Kunst-, und Architekturschule der „Klassischen Moderne” in Deutschland nannte sich Bauhaus. Bereits 1919 wurde in Weimar das staatliche Bauhaus von Walter Gropius gegründet. Noch heute stellt das historische Bauhaus im Bereich Kunst, Architektur und Design die einflussreichste Bildungsstätte dar.

Von 1919 bis 1933 hatte es Bestand und es gilt bis zum heutigen Zeitpunkt weltweit als Heimstätte der „Klassischen Moderne” und der Avantgarde. Durch die Vereinigung der Kunstgewerbeschule und der Kunstschule in Weimar entstand das Bauhaus. Im Jahre 1925 zog das Bauhaus nach Dessau um. 1932 folgte ein weiterer Umzug nach Berlin, wo es 1933 dann geschlossen wurde. Noch heute wird die „Moderne” in Design und Architektur mit dem umgangssprachlichen Begriff „Bauhaus” in Verbindung gebracht. Das Bauhaus als Stilbegriff zu verwenden ist jedoch aus der kunstgeschichtliche Perspektive  etwas problematisch. Die Arbeiten im Bauhaus, von Lehrern sowie von Schülern, werden daher eher als eine längerfristige und länderübergreifende Strömung betrachtet und unter den Begriffen wie Klassischen Moderne, Internationaler Stil, Funktionalismus, Neue Sachlichkeit oder Neues Bauen eingeordnet. Ehemals getrennte Bereiche wie die der Angewandten Kunst, der Bildenden Kunst oder der Darstellenden Kunst wurden im Bauhaus miteinander verbunden. So kam es zu deutlichen Veränderungen in der Darstellenden Kunst, der Malerei und auch in der Musik.

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