Robert Rauschenberg entwickelte unter dem Bezug zum Dadaismus und dem Surrealismus eine besondere Technik, die als Combine Technik bekannt wurde. Dabei werden auf abstrakte Kunstwerke dreidimensionale Gegenstände aus dem täglichen Leben montiert. Die Entwicklung der Pop-Art ist ganz deutlich von Robert Rauschenberg beeinflusst, da diese Kunstrichtung den Konsum und die Lebenswelt der Modernen thematisierte.
Eine weitere Technik wurde durch den Abrieb von Zeitungsbildern direkt auf die Leinwand von Robert Rauschenberg ausgeübt. Dreidimensionale Objektkunst und Installationen waren seine bevorzugten Kunstrichtungen. Das Combine Painting fällt also durchaus in den Bereich des Abstrakten Expressionismus, welcher in Europa und Nordamerika in der modernen Malerei der 50er und 60er Jahre verwendet wurde. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass mehr das Gefühl, die Spontanität und auch die Emotionen deutlich wichtiger waren, als die Vernunft, die Reglementierung oder die Perfektion.
Das typische Zubehör war nun nicht mehr zwingend nur der Pinsel, sondern auch andere Behälter und Eimer. Robert Milton Ernest Rauschenberg war ein Maler, Fotograf, Objektkünstler und auch ein Grafiker aus Amerika. Auf hintersinnige Weise kombinierte er Gegenstände wie Autoreifen, Fahrräder oder Tennisbälle mit seinen Werken. Er vertrat die Auffassung, das Gegenstände aus dem Realen Leben unverändert und direkt in die Kunst mit einbezogen werden sollten, eine Art Vereinigung zwischen der Bild- und der Lebenswirklichkeit.
Der bedeutende und produktive Maler des Impressionismus war Jacob Abraham Camille Pissarro. Er wurde 1830 in Dänisch- Westindien geboren und verstarb 1903 in Paris. Er bevorzugte den Kreis jüngere Kollegen, um mit ihnen in Straßencafes über die Malerei und den Realismus zu debattieren. Er begann sich 1858 dieser Themen anzunehmen und malte nördlich von Paris in den Wäldern.
Dort entstanden einige Landschaftsbilder. Im „Salon des Refusès“ – eine Kunstausstellung neben der offiziellen Kunstausstellung- fanden seine Bilder 1866 und 1868 erstmalig eine lobenswerte Erwähnung. Jedoch brachte ihm das keinen Ruhm und er kam in finanzielle Not. 1870 floh er nach London, um den deutsch- französischen Krieg zu entgehen. Dort traf er auch wieder Monet wieder, der aus denselben Gründen geflohen war. Fast alle seine Bilder blieben in der Nähe von Paris zurück.
1871 heiratete er nun doch noch seine Geliebte Julie Vellay, die das dritte Kind von ihm erwartete. Seine Bilder wurden fast alle von den französischen und deutschen Soldaten zertrampelt. Doch weiterhin war er in großer finanzieller Not und konnte seine Familie kaum ernähren. 1892 gelang ihm mit einer Retrospektive der große Durchbruch. Er malte eine Serie von wunderschönen Stadtbildern aus Dieppe, Rouen und Paris. Er hinterließ eine unglaublich hohe Zahl an Bildern, als er 1903 verstarb.
1916 wurde von Hugo Ball, Richard Huelsenbeck, Hans Arp, Tristan Tzara und Marcel Janco eine literarische und künstlerische Bewegung in Zürich gegründet, die Dada oder auch Dadaismus hieß. Diese Bewegung lehnte alle konventionellen Kunstformen ab. Die konventionelle Kunst wurde jedoch gerne parodiert. Ein erheblicher Impuls ging vom Dada auf die „Kunst der Moderne” bis zur heutigen „Zeitgenössischen Kunst” aus.
Die Künstler, die alle Wertesysteme und die Gesellschaft ablehnten, nutzen diesen Stil als Revolte. Jedoch verstanden sie den Begriff Dada nicht als Ideologie. Heute wird der Begriff Dadaismus üblicherweise für diese Kunstform gebraucht. Für die Dadaisten steht der Begriff Dada für den Zweifel an allem. Normen und Ideale galt es zu zerstören, der absolute Individualismus sollte praktiziert werden. Künstlerische Verfahren, die durch die gesellschaftliche Moral und Disziplin entstanden waren, wurden durch willkürliche, einfache und meist spontane Aktionen in Wort und Bild ersetzt. Ganz wichtig für die Dadaisten war es, dass es unmöglich sei den Dadaismus zu definieren.
Jedoch entstand langsam doch eine Art von Ordnung, einfach dadurch, dass sich diese Kunst- und Ausdrucksform zu festigen begann. Das galt es nun wiederum zu zerstören, da es ja wieder genau so eine „Ordnung” war, die es in keinem Fall sein oder werden sollte. Der Dadaismus sollte in jedem Falle eine absolute Anti- Kunst bleiben. Jegliche Vergleiche mit beispielsweise dem Kubismus oder dem Futurismus wurden hartnäckig abgelehnt.