Pietro Adamo wurde 1955 in Toronto (Kanada) geboren. Heute lebt er mit seiner Familie in Keinburg (Ontario). Adamo studiere an der Universität Toronto Bildende Kunst und Kunstgeschichte und später am Sheridan College in Oakville. Am Chaminde College lehrte er als Kunstprofessor und aus seinen Studiengängen gingen prominente Architekten, Designer, Illustratoren und bildende Künstler hervor. Pietro Adamo erlangte in zwei Jahrzehnten einen Status als gefragten Lehrer und hervorragender Künstler. Seine Werke sind Selbstausdruck des Künstlers.
Abstrakt mit lebendigen Oberflächenstrukturen und grobe Konturen begeistern seine Werke weltweit Kunstliebhaber. Seine Werke bestehen aus mehreren Schichten Farbe, die auf- aber partiell auch wieder abgetragen werden. Dadurch werden die Farben lebendig und dynamisch – vermitteln Emotionen und Empfindungen, die durch die ungezügelte und intuitive Technik verstärkt werden. Seine Bilder strahlen Kraft und Optimismus aus. Adamo selbst sieht seine Kunst als Befreiung an – malen ohne zu sprechen und trotzdem ohne Einschränkung auszusprechen.
Pietro Adamos Werke zeigen flächige Formen, oft geometrisch mit lebendigen Strukturen. Hervorgehobene Details bringen Ruhe in seine emotionalen Bilder, von denen aus der Betrachter seinen Blick schweifen lassen kann. In Adamos Werken lässt sich immer wieder etwas Neues entdecken. Es entsteht der Eindruck des Gegensätzlichen – von wilden Strukturen und exakten Quadraten, von groben Konturen und präzisen Linien.
Robert Rauschenberg entwickelte unter dem Bezug zum Dadaismus und dem Surrealismus eine besondere Technik, die als Combine Technik bekannt wurde. Dabei werden auf abstrakte Kunstwerke dreidimensionale Gegenstände aus dem täglichen Leben montiert. Die Entwicklung der Pop-Art ist ganz deutlich von Robert Rauschenberg beeinflusst, da diese Kunstrichtung den Konsum und die Lebenswelt der Modernen thematisierte.
Eine weitere Technik wurde durch den Abrieb von Zeitungsbildern direkt auf die Leinwand von Robert Rauschenberg ausgeübt. Dreidimensionale Objektkunst und Installationen waren seine bevorzugten Kunstrichtungen. Das Combine Painting fällt also durchaus in den Bereich des Abstrakten Expressionismus, welcher in Europa und Nordamerika in der modernen Malerei der 50er und 60er Jahre verwendet wurde. Im Allgemeinen kann man feststellen, dass mehr das Gefühl, die Spontanität und auch die Emotionen deutlich wichtiger waren, als die Vernunft, die Reglementierung oder die Perfektion.
Das typische Zubehör war nun nicht mehr zwingend nur der Pinsel, sondern auch andere Behälter und Eimer. Robert Milton Ernest Rauschenberg war ein Maler, Fotograf, Objektkünstler und auch ein Grafiker aus Amerika. Auf hintersinnige Weise kombinierte er Gegenstände wie Autoreifen, Fahrräder oder Tennisbälle mit seinen Werken. Er vertrat die Auffassung, das Gegenstände aus dem Realen Leben unverändert und direkt in die Kunst mit einbezogen werden sollten, eine Art Vereinigung zwischen der Bild- und der Lebenswirklichkeit.
Der bedeutende und produktive Maler des Impressionismus war Jacob Abraham Camille Pissarro. Er wurde 1830 in Dänisch- Westindien geboren und verstarb 1903 in Paris. Er bevorzugte den Kreis jüngere Kollegen, um mit ihnen in Straßencafes über die Malerei und den Realismus zu debattieren. Er begann sich 1858 dieser Themen anzunehmen und malte nördlich von Paris in den Wäldern.
Dort entstanden einige Landschaftsbilder. Im „Salon des Refusès“ – eine Kunstausstellung neben der offiziellen Kunstausstellung- fanden seine Bilder 1866 und 1868 erstmalig eine lobenswerte Erwähnung. Jedoch brachte ihm das keinen Ruhm und er kam in finanzielle Not. 1870 floh er nach London, um den deutsch- französischen Krieg zu entgehen. Dort traf er auch wieder Monet wieder, der aus denselben Gründen geflohen war. Fast alle seine Bilder blieben in der Nähe von Paris zurück.
1871 heiratete er nun doch noch seine Geliebte Julie Vellay, die das dritte Kind von ihm erwartete. Seine Bilder wurden fast alle von den französischen und deutschen Soldaten zertrampelt. Doch weiterhin war er in großer finanzieller Not und konnte seine Familie kaum ernähren. 1892 gelang ihm mit einer Retrospektive der große Durchbruch. Er malte eine Serie von wunderschönen Stadtbildern aus Dieppe, Rouen und Paris. Er hinterließ eine unglaublich hohe Zahl an Bildern, als er 1903 verstarb.