Am 27. November war es wieder soweit – das 2.Internationale Eisskulpturen-Festival begann in Roermont (Niederlande). Dort sind noch bis zum 27. Februar 2011 auf dem Gelände eines Designer Outlets einzigartige Eisskulpturen zu sehen. Szenen aus bekannten Hollywood-Filmen wie Harry Potter, Fluch der Karibik und Disney-Klassikern verzaubern nicht nur kleine Besucher.
Man muss jedoch nicht so weit fahren, um eisige Kunstwerke zu betrachten. In ganz Deutschland findet man jetzt ähnliche Events. So z.B. in Rövershagen bei Rostock. Dort ist vom 25.12.2010 – 28.02.2011 Deutschlands größte Eisskulpturen-Ausstellung in einer abenteuerlichen Waldatmosphäre zu bestaunen.
Das Centro in Oberhausen bietet neben seinen Weihnachtsmarkt ebenfalls eine Eisskulpturenausstellung an. Diese Ausstellung ist bis Mitte Januar zu besichtigen.
Etwas ungewöhnlich für diesen Blog ist das Thema Grabrahmen. Über den Tod wird nicht gern gesprochen und doch ist da Thema uns näher als uns lieb ist. Die Herbstzeit erinnert daran, dass in jedem Leben ebenfalls einmal der Herbst kommen wird.
Spätestens dann, wenn für einen das Thema Grabgestaltung aktuell wird, müssen wir uns auch mit den verschiedenen Möglichkeiten des Grabschmuckes auseinander setzen. Oft möchten Angehörige Briefe, Fotos oder Bilder auf der Grabstätte niederlegen. Dafür hat nun ein Unternehmen den Grabrahmen erfunden, der aus wetterfestem Aluminium besteht. In Anlehnung an die Präsentationsysteme wurde der Grabrahmen designed und kann mittels eines Dorns in die Erde gesteckt werden. Die Dokumente oder Bilder werden in eine wetterfeste Folientasche einsteckt und sind somit vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. In dezentem Schwarz erscheint der Bilderrahmen angemessen zum Anlass und des Grabes.
Malen befreit die Seele und mit Kunst lässt sich manchmal Unaussprechliches ausdrücken. Viele bekannte Künstler drückten mit der Malerei tiefe Gefühle aus, ließen ihren Gedanken freien Lauf und gaben so ihrer Seele die Möglichkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Heute nennen wir es Kunsttherapie. Psychisch erkrankte Menschen lernen durch kreatives Gestalten, Erlebtes aufzuarbeiten. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch die Webseite ÜberlebensKunst. Sie gibt Menschen, die in ihrem Leben Gewalt erlebt haben, die Möglichkeit ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die meisten AusstellerInnen nutzen dazu die Anonymität.
Kreativ in Wort und Bild erzählen diese Menschen von sich, ihren Erinnerungen und ihrem Leiden, aber auch von ihrem Weg der Heilung. Selbstbetroffene können sich in den Bildern anderer Aussteller oftmals selbst wiedererkennen und entdecken, dass sie mit ihrer Problematik nicht alleine sind. Nicht-Betroffene erhalten einen Einblick in die Seele der Menschen, die durch Ereignisse traumatisiert wurden. ÜberlebensKunst wendet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Partner und Angehörige. Dort wo Gespräche unmöglich werden, können Bilder und Texte das Verständnis fördern.
Jede/r Betroffene kann bei dem Kunstprojekt mitmachen und seine Bilder oder Texte ausstellen. Auf ÜberlebensKunst ist aber auch jeder willkommen, der sich mit der Thematik auseinandersetzen möchte.