Archiv für die Kategorie 'Aktuelle Ausstellungen'

Die Ausstellung „Mein zweites Ich“ – wird noch bis zum 17.Januar 2010 in Bonn im August Macke Haus zu sehen sein. Zum ersten Mal wird die künstlerische Auseinandersetzung mit Mackes Lebensgefährtin Elisabeth Gerhardt beleuchtet. August Macke porträtierte seine Lebensgefährtin im Laufe seines Schaffens in vielen seiner Werke, genauer in mehr als 200 Arbeiten. Macke selbst bezeichnete seine Lebensgefährtin als sein zweites Ich, als sein Spiegel zur Seele, in dem er sich am liebsten sieht. Elisabeth Gerhardt war Mackes Frau, inspirierende Muse und liebstes Model, die er 1903 kennenlernte und im Jahre 1909 heiratete. Die Lebensfreude und das Glück spiegeln sich in Mackes Werken wieder.

Jetzt, zum 20 jährigen Bestehen des August Macke Haus in Bonn, versucht der Verein die Geschichte und das gemeinsame Leben von Elisabeth und August Macke in einer besonderen Ausstellung nachzuzeichnen.

Eine interessante Ausstellung, die August Mackes Werke in einem anderen Licht erscheinen lassen und die von einer harmonischen und glücklichen Lebensgemeinschaft erzählt, wie man sie kaum bei anderen Künstlern findet. Noch nie hat ein Künstler seine eigene Lebensgefährtin so oft porträtiert wie August Macke es tat.

Weitere Infos auf der Webseite vom August Macke Haus

Der französische Künstler Vincent Michèa zeigt in seiner zweiten Ausstellung in Köln die Verschmelzung der Themen „Architektur der Hauptstadt Dakar” und der „Populärmusik Westafrikas”.  Der Franzose wurde 1963 in Dakar geboren und seine plakativen Acryl- Gemälde von 2009 sind eine Korrespondenz der Kulturen. Verschiedene Ethnien (Gemeinsamkeiten / Verbundenheit) wie die Musik und die Architektur sind Grundpfeiler seiner Werke.  In Paris ist ein Treffpunkt von durch das französische Bildungssystem sehr von ihren eigenen Wurzeln entfremdeten afrikanischen Intellektuellen, die nun eine Rückbesinnung auf ihr afrikanisches Erbe fordern.1960 schwappte diese Bewegung hinüber bis nach Dakar und drückt sich dort nun in der Architektur aus. Der Staat versucht mittels großzügiger Alleen und sternförmiger Plätze dem französischen Vorbild näher zu kommen und drückt damit seine Kontrolle und Macht aus. Im Gegensatz dazu stehen die plastische Gestaltung von Fassaden und die Stoffe mit traditionellen Mustern in Bezug auf die Ornamentik der Gebäude. Die Vergangenheit Dakars droht zu verschwinden. 

Das zukunftsorientierte „Tour Khaddafi” hat wenig mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes zu tun. Sogar der westafrikanischen Musik droht das Aus. Mambo, Jazz und Samba, senegalesische Elemente und das afro- kubanische scheinen unterzugehen. In den Bildern Michèas findet sich eine Synthese aus Musik, Film und Architektur. Dieser krasse Gegensatz macht den Reiz seiner Gemälde aus. Abfotografierte Bildquellen in der Rastertechnik werden von ihm digital bearbeitet und gelangen dann in Umrissen auf die Leinwand, erst danach beginnt er zu malen. Er nutzt recht wenige Farben und verzichtet auf Tiefendimensionen. Seine Bilder sind eine Hommage an die „B- Seite” der Stadt und heißt „Dakar, Zone B”.

50674 Köln
Brüsseler Str. 4
Fon: +49.(0)221.222 99 793

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Man Ray bis Sigmar Polke

Innerhalb des Jahres der Fotografie 2006, das die Städtische Galerie Delmenhorst allein der Fotokunst widmet, präsentiert die Ausstellung 220 Fotografien aus einer Kölner Privatsammlung.

Von den berühmten, multimedial orientierten Pionieren der künstlerischen Avantgarde, die das “Neue Sehen” begründeten, Vertretern einer dadaistischen, surrealistischen und experimentellen Fotografie und konstruktivistischen Künstlern zieht die Privatsammlung den Bogen über neusachliche Kamerakunst der zwanziger und dreißiger bis hin zur künstlerischen Fotografie der fünfziger und sechziger Jahre und einigen Künstlerfotografen der achtziger und neunziger Jahre. Pressefotografie und Sozialreportage sind durch bedeutende Fotografen und bewegende Bilder vertreten. Sehr persönliche Bilder verdanken wir den Positionen biographisch-subjektiver Dokumentarfotografie. Inszenierte Fotografie und alchimistische Fotokunst spielen mit der Bildwirklichkeit.

Einen besonderen Reiz hat die Sammlung durch mehr als vierzig Selbst- und Künstlerportraits (Beckett, Duchamp, Gide, Joyce, Lissitzky, Majakowskij, Magritte, Man Ray, Vostell usw.).

Die Kölner Privatsammlung von Barbara und Horst Hahn wurde wissenschaftlich aufgearbeitet und ist erstmalig zu sehen.

Es werden Werke vorgestellt von Man Ray, László Moloy-Nagy, Raoul Hausmann, El Lissitzky, Oskar Nerlinger, Alexander Rodtschenko, Umbo, Edmund Kesting, Christian Schad, August Sander, Hans Finsler, Ernst Salomon, Tim N. Gidal, Chargesheimer, Berenice Abbott, Dorothea Lange, Hermann Claasen, Wols, René Magritte, Boris Mikhailov, Günter Förg, Nan Goldin, Jan Saudek, Andy Warhol, Helmut Newton, Jürgen Klauke, Harald Falkenhagen, Sigmar Polke u.a.

(Pressemitteilung der Städtischen Galerie Delmenhorst)

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