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Pietro Adamo – Kunst als Befreiung

Pietro Adamo wurde 1955 in Toronto (Kanada) geboren. Heute lebt er mit seiner Familie in Keinburg (Ontario). Adamo studiere an der Universität Toronto Bildende Kunst und Kunstgeschichte und später am Sheridan College in Oakville. Am Chaminde College lehrte er als Kunstprofessor und aus seinen Studiengängen gingen prominente Architekten, Designer, Illustratoren und bildende Künstler hervor. Pietro Adamo erlangte in zwei Jahrzehnten einen Status als gefragten Lehrer und hervorragender Künstler. Seine Werke sind Selbstausdruck des Künstlers.

Abstrakt mit lebendigen Oberflächenstrukturen und grobe Konturen begeistern seine Werke weltweit Kunstliebhaber. Seine Werke bestehen aus mehreren Schichten Farbe, die auf- aber partiell auch wieder abgetragen werden. Dadurch werden die Farben lebendig und dynamisch – vermitteln Emotionen und Empfindungen, die durch die ungezügelte und intuitive Technik verstärkt werden. Seine Bilder strahlen Kraft und Optimismus aus. Adamo selbst sieht seine Kunst als Befreiung an – malen ohne zu sprechen und trotzdem ohne Einschränkung auszusprechen.

Pietro Adamos Werke zeigen flächige Formen, oft geometrisch mit lebendigen Strukturen. Hervorgehobene Details bringen Ruhe in seine emotionalen Bilder, von denen aus der Betrachter seinen Blick schweifen lassen kann. In Adamos Werken lässt sich immer wieder etwas Neues entdecken. Es entsteht der Eindruck des Gegensätzlichen – von wilden Strukturen und exakten Quadraten, von groben Konturen und präzisen Linien.

Ist Luigi Colani Exzentriker oder Genie? Oder vielleicht beides? Das Wort „Visionär“ fällt am häufigsten, wenn über den Stardesigner gesprochen wird. Denn sein Stil setzte ab den 1960er Jahren völlig neue Akzente. Biomorph nannte er seine Designs, die geprägt sind von Rundungen und Wellenlinien, die er der Natur abschaute.

Wer die Vita von Luigi Colani (geboren 1928 in Berlin) liest, erfährt, dass ihm gar nichts anderes übrig blieb, als ein kreativer Kopf zu werden. Die Eltern verboten jegliches fertiges Spielzeug. Statt dessen erhielt er ein Bastelzimmer, in dem er die Spielgeräte, wie Flugzeuge oder Autos, selbst herstellen durfte. Er lernte den Umgang mit Gips, Ton, Holz und Metall und konnte bereits mit vier Jahren löten. Ab 1946 studierte er Bildhauerkunst und Malerei an der Berliner Hochschule für Bildende Künste, danach Aerodynamik an der Pariser Sorbonne.

Ein Gegenstand konnte nicht zu groß oder klein sein, nicht zu bedeutend oder trivial, um von Colani gestaltet zu werden. Er wandte sich Möbeln zu und Autos, aber auch Gebrauchsgegenständen. Er kreierte eine futuristische Kugelküche, einen Konzertflügel (den beispielsweise Prince und Lenny Kravits besitzen) und entwarf sogar ein Spaceshuttle. Alles in den typischen fließenden, biodynamischen Formen. Es finden sich keine Ecken und Kanten, dafür sehr viel Ergonomisches. Die berühmte TV-Relax-Liege des Trendsetters findet sich in der Münchner Pinakothek der Moderne. Seit 1995 entwirft er eine ganze Stadtlandschaft nahe Shanghai: die Eco-City, mit Prallelen zu Form und Funktion des menschlichen Körpers.

Noch heute wirken die Colani-Möbel modern bis futuristisch. Aus Kunststoff geschaffen, ließen sich die Sitzmöbel drinnen wie draußen verwenden und brachten damit starre Grenzen zum Fließen. Das gilt für die frühen Jahre des Designers ebenso wie heute. Denn immer noch werden lizenzierte Stücke in Kleinserien gefertigt und vertrieben. Colani ist einfach zeitlos.

Der Retrostyle, -look oder überhaupt die Retrotrends, ob sie nun “Neo-”, “Retro-” oder “Renaissance” genannt werden, haben alle das Ziel, schon einmal Dagewesenes wieder neu aufleben zu lassen. Insbesondere in der Fotografie sind damit im weitesten Sinne Bildwerke gemeint, die sich im Farbton alter “Photos” präsentieren, mit leuchtenden Farben à la Pop-Art daherkommen oder Gegenstände, Kostüme, Frisuren, Stylings, Posen u. ä. verwenden, die wir aus der Vergangenheit kennen.

Verfremdet und auf Alt getrimmt – mit dem Profiwerkzeug Photoshop kein Problem. Insbesondere das PlugIn “Mister Retro” enthält 60 Image-Filter und weit über 100 Effekte, die ganz besonders viel bieten, z. B. verwaschene Strukturen, Knitter-Untergrund, Rost, Schmutz, verblichene Farben, skizzenhaftes Aussehen und viele andere Verfremdungen. Dazu gibt es jede Menge Texturen und Fonts, Vektorgrafiken im Popstyle-Charakter und weitere Elemente für die grafische Weiterverarbeitung von “Photos” und Snapshots. Mehr dazu unter www.misterretro.com.

Aber auch ohne “Mister Retro” können Sie Ihre Fotos mit Photoshop ganz einfach “retrografieren”. Zuerst korrigieren Sie Ihre Tonwerte um ca. 1/4. Dann verpassen Sie Ihrem Foto einen vergilbten Schein. Erstellen Sie dafür eine Ebene über dem Bild und füllen diese mit dem gewünschten gelblichen Farbton, beispielsweise RGB #cc9933. Öffnen Sie den Farbwähler über die Maskenauswahl dann erneut und reduzieren Sie die Deckkraft der Ebene auf ungefähr 30 bis 50 Prozent. Eine weitere Anpassungsmöglichkeit dieser Luminanzmaske finden Sie in der Füllmethode Multiplizieren. Experimentieren Sie ruhig ein wenig, bis Sie die gewünschten gelben Farbtöne erhalten.

Früher wurden Schwarz-Weiß-Fotos über einen fotochemischen Silberbildprozess vervielfältigt. Wenn Sie möchten, stellen Sie diesen Silberkorneffekt mit dem bekannten Filter “Rauschen” annähernd nach. Fügen Sie Ihrem Foto damit einfach ein paar Störungen hinzu.

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